Schlagwort-Archive: Buchhandel

Adressen gesucht!

Um noch mehr Informationen für Geschwister zusammenzutragen, möchte ich euch bitten, mir sowohl (euch bekannte) Adressen von

  • Bibliotheken, die öffentlich zugänglich sind und deutschsprachige islamische Bücher verleihen (auch per Fern- oder Onleihe), bitte keine städtischen Leihbüchereien, mitzuteilen. Dabei denke ich auch an Moscheen oder Moscheeverbände, die solche Räume betreiben und/oder zur Verfügung stellen. Wichtig daran ist die deutschsprachige Literaturauswahl.
  • Islamische Buchhandlungen (sowohl Online als auch stationär)

 

Schickt mir einfach die Adressen entweder hier über den Kommentarbereich oder per Mail an muslimischlesekreis@gmail.com. Es wäre schön, wenn ihr diesen Post auch an buchaffine Geschwister weiterleitet, sodass auch sie mithelfen können.

Barakuh llah fikum wa salam.

Das große Heulen

Oh ja. Das große Heulen geht wieder los. Amazon Selfpublishing- Bücher können jetzt auch im deutschen Buchhandel via KNV (Koch, Neff&Volckmar, einer der Grossisten) einfach so besorgt werden. Die Verlage werden sterben! Die Vielfalt ist nicht mehr gegeben! Amazon geht in die Offensive!

Leute, ich könnte kotzen. Ausgerechnet die großen Publikumsverlage, die seit Jahren nichts Innovatives mehr auf den Markt bringen, deren Lektoren und Grafiker schlicht nix Vernünftiges auf die Reihe bekommen, die bekommen das große Jammern.

Bleiben wir doch mal in der Realität:

  • Seit Jahren bestellen Buchhandlungen – große und kleine – zähneknirschend und stillschweigend zum Selbstkostenpreis diese Selfpublishing-Bücher für ihre Kunden. (Selbstkostenpreis = Einkaufspreis = Verkaufspreis)
  • Jeder Trend wird quasi abgekupfert – aber erst, nachdem ein/e AutorIn bei Amazon top Wertungen und massive Abverkäufe hatte. Dann wird auf diesen Zug aufgesprungen. Vorher wurde der Schreiber – sorry für den Ausdruck jetzt – mit dem Hintern angeschaut.
  • Ich kann schon an einer Hand Autoren benennen, die erst als Selfpublisher erfolgreich waren und dann erst später einen Verlagsvertrag ergattern konnten. Werbung allerdings wird kaum gemacht, man ruht sich förmlich auf dem Namen des Autoren aus.
  • Dem Kunden ist es schnurz, wer denn nun sein Buch abgedruckt hat, ob Verlag, BoD oder eben Amazon. Hauptsache, er hält sein Buch dann in seinen Händen.

 

Aber: Amazon hat jetzt durch diese Aktion die Nase vorn. Denn zum einen umschifft man damit die Einstellung vieler Kunden („Ich bestelle nichts bei Amazon.“) und zum anderen vergrößert man seinen Kundenkreis enorm.

Verlage könnten jetzt mal dazulernen. Ansonsten beginnt das Verlagssterben.

%d Bloggern gefällt das: