Die Sächsische Schweiz und die AfD #fckAfD

Quelle: Die Sächsische Schweiz und die AfD #fckAfD

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Mein #Lerntagebuch, Woche 3

Es geht zwar holprig voran, aber es geht. Routinen entwickeln ist alles. Also: pro Tag ein Name bringt wirklich was. Zur Hilfe nehme ich dabei auf Quizlet diese Liste. Beim Vitamin-D-Berater habe ich jetzt endlich die zweite PDF-Datei in Angriff genommen, die im Gegensatz zur ersten mit medizinischen Fachbegriffen nur so gespickt ist.

Arabisch und Qur’an fallen momentan komplett flach, da ich mich auf Aufgabe 2 vordergründig konzentrieren möchte, der Prüfungstermin naht und ich möchte es unbedingt schon im ersten Anlauf schaffen…

Mein #Lerntagebuch, Woche 2

Und schon hinke ich hinterher.

Also: Selbstdisziplin ist alles. Und daran hapert es derzeit gewaltig. Ein Stundenplan ist nötig. Denn gelernt werden:

  1. Die 99 schönsten Namen
  2. Alles zum Vitamin-D-Berater, die Prüfung ist am 15.10.17
  3. Wie ich eine bessere Autorin werde.

Ihr seht, so einfach ist es nicht, das unter einen Hut zu bekommen. Immerhin, das mit den Namen klappt soweit, aber da habe ich mir nur als Ziel gesetzt, EINEN pro Tag zu lernen. Und jeden Tag werden dann alle gelernten wiederholt.

Beim Vitamin-D-Berater gibt es ganz tolle Schaubilder…und ich warte auf den großen Knall bei der Prüfung.

Da kann ich mir 20 min am Tag anschauen. Fazit: Ich mag keine Videos. Aber wenn es schon anders nicht geht…

Warum Verlage scheitern

Ich bin oft im Netz unterwegs, um Neuerscheinungen, Trends oder Neuigkeiten in Sachen Buch aufzuschnappen. Und oftmals reibe ich mir verdutzt die Augen, weil wieder mal ein kleiner Verlag aufgegeben hat oder gar in einem großen aufging.

Im muslimischen Buchmarkt geht das oft viel schneller vonstatten, denn es gibt tatsächlich nur 2 bis 3 große Player am Markt und viele Verlage machen so wenig Werbung, dass es fast ein Wunder ist, wenn das Buch auch mal verkauft wird.

Was also machen Islamische Bibliothek und Darulkitab sowie Rauda/Granada  richtig?

  • Es gibt jedes Jahr mindestens 2 neue Titel im Sortiment.
  • Es gibt genügend Titel im Sortiment. Ein Verlag kann sich nicht auf zwei Büchern ausruhen. Das wird in der allerersten Zeit gutgehen, danach scheitert man allerdings grandios.
  • Sie machen genug Werbung. Ähnlich wie Amazon muss man seinen potentiellen Lesern mit Newslettern u.ä. auf die Pelle rücken.
  • Die Bücher sind qualitativ hochwertig. Wenn das Druckbild mies ist, wird es für den Leser eher zur Qual.
  • Man nimmt die Leser ernst. Das merken auch große Publikumsverlage, die sich sehr viel früher nicht um die Kunden scherten. Ganz großes Beispiel: Cecilia Ahern gab es immer auf deutsch mit blauem Hintergrund und weißer Schrift. Irgendwann dachte sich ein schlauer Mensch: wir können das ja mal ändern. Prompt verkaufte sich der Titel nicht mal halb so gut, denn rostbraunes Cover mit weißer Schrift – das war nicht Cecelia Ahern.
  • Frag die Buchhändler. Niemand kann Fragen zu Kundenwünschen und Trends besser als sie beantworten.
  • Vernetze dich mit Buchmenschen. Das können Blogger u.ä. sein, denn die machen Werbung und sind meistens keine hochtrabenden Rezensenten, die von irgendeiner Stelle dafür bezahlt werden. Blogger und andere gut vernetzte Menschen lesen gerne und wollen ihre Vorliebe/Hobbys nur an andere weitergeben.
  • Beantworte E-Mails und Briefe. Auch zeitnah. Nichts ist nervender für einen Leser (oder Blogger), wenn man nicht ernst genommen wird.
  • Schau nicht aufs Geld. Einen Verlag zu gründen würde ich jedem abraten, der nur Dollarzeichen in den Augen hat. Bis ein Verlag wirklich Profit abwirft und etabliert ist, dauert es Jahre. Verlagsgründer sind in der Regeln Idealisten und Individualisten. Wenn man ein tolles Buch geschrieben oder übersetzt hat, wird man nicht gleich einen neuen Verlag gründen, es sei denn, Punkt 1 und 2 treffen auf dich zu.
  • Halte dich an die Regeln, siehe Urheberrecht und geltendes deutsches Recht in Sachen Buch. Ich sage nur Buchpreisbindung.
  • Versuche, deinen Dunstkreis zu erweitern. Dein Buch kann besser und leichter bestellt werden, wenn es auch eine ISBN hat. In jeder Buchhandlung.
  • Respektiere deinen Kunden und damit deinen Leser. Du willst etwas verkaufen und brauchst Käufer, die im besten Fall dein Buch auch weiterempfehlen. Gehe an die Öffentlichkeit! Bislang kenne ich nur einen Verlag, der auch Lesungen veranstaltet hatte, und das war der Narrabila-Verlag. Es muss ja nicht gleich eine Lesung sein, aber Webinare o.ä. wären für Leser und potentielle Kunden eine tolle Erfahrung.

 

Lustig fand ich eine Geschichte, als es vor einiger Zeit zu einer sehr fruchtbaren Diskussion kam in Sachen eBooks von islamischen Verlagen. Richtig: die gibt es auf deutsch kaum.

Auf Facebook diskutierten wir also, warum eBooks doch eine gesunde Bereicherung für den muslimischen Leser wären. Altes Lied: ca. 50% lehnten von vornherein die Vorstellung ab, sich einen Reader zuzulegen, da das Erlebnis mit dem „richtigen Buch“ unübertroffen wäre. (PS: Ich war auch mal so und klar: mit einem „richtigen Buch“ ist das Lesen gleich viel schöner. Mittlerweile wäge ich allerdings ab, ob ich das Buch wirklich haptisch zuhause haben möchte oder ob es reicht, es auf einem Reader zu haben.)

Ein Verlagsinhaber meldete sich und merkte an, dass ein eBook von seinen Kunden noch nicht angefragt worden wäre. Ich schaute mir also seine Seite an und musste unwillkürlich grinsen: dieser Verlag hatte genau EINEN Titel im Programm. EINEN! Und dazu noch sehr speziellen. Nämlich in Sachen Ramadan. Das wäre ungefähr so, als würde ein Geschenkbuchverlag wie Groh oder Coppenrath nur noch Bücher zur Hochzeit herausbringen. Und da dieser Verlag keine Werbung gemacht hatte (- kleine Anmerkung: das muss echt ein Toptitel sein, wenn es zur Mundpropaganda kommen soll – ) wusste ich nicht mal, dass es a) diesen Verlag gab und b) dass er ein Buch herausgebracht hatte. Klar, dass dann kein Käufer nach einem eBook fragt.

Der muslimische Buchmarkt ist trotz der zunehmenden Fülle an Titeln immer noch sehr überschaubar. Und die Leserschaft auch. Tatsächlich liegen die Auflagen der Titel bei 500 bis 2000 Exemplaren. Mehr nicht. Und damit kann kein Verlag wirklich Profit machen.

 

Über ein Like oder Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Eine vorsichtige Beschwerde…

„Der versiegelte Nektar“, Rauda-Verlag, 20€

Als ich mich das letzte Mal online auf die Suche nach Neuerscheinungen machte (tja, warum sollten Verlage sowas auch mal einfach so melden?), fiel mir eine neue Biographie über den Propheten Muhammad (saws) ins Auge. Spontaner Gedanke: Schon wieder eine? Warum?

Aus islamischer Sicht kann man ja nie genug wissen, aber neue Erkenntnisse aus muslimischer Sicht über den Propheten (saws) sind mir schon lange nicht mehr unter die Augen gekommen. Allerdings hadere ich immer noch mit der Muhammad-Bio aus dem Patmos-Verlag, die auch ein wenig dicker ausgefallen ist.

 

Tja, welche Gebiete wären denn so interessant für mich persönlich? Beispielsweise könnte es ja mal ein Buch über Zeitmanagement für

 

 

Muhammad Hamidullah „Muhammad – Prophet des Islam“, Patmos,  44€
 

 

 

Muslime geben. Es gibt wohl einen Aufsatz von Ahmad von Denffer und ein Buch speziell für den Ramadan, aber allgemein? Schwierig. Ein Lernratgeber für Muslime mitsamt Lektüreempfehlungen, ein generelles Literaturverzeichnis, ein umfassendes Hadith-Werk (da fällt mir ein, mir fehlt auch eine Website von sunnitscher Seite mit Suchfunktion, die man findet, sind sehr unergiebig), kleine Werke zu Tauhid und Aqida (gibt es, aber nur Teil 1, ob es Teil 2 mal geben wird, ist die große Frage), ein umfassendes Lexikon aus muslimischer Sicht. Wenn es das geben sollte, dann nicht in deutscher Sprache. Vielleicht auch endlich mal mehr Romane. Das fehlt so ein wenig. Ich muss mich doch nicht ständig von Sach- und Fachbüchern umgeben fühlen. Der Narrabila-Verlag ist hier schon sehr rührig, aber mir fehlen die neuen Inputs. (Kleiner Wink an den Verlag!)

 

Mein #Lerntagebuch, Woche 1

Und schon ist sie fast rum, die erste Woche. Nachdem ich gemerkt habe, dass es um mein Wissen und meine Kenntnisse rund um den Islam sehr schlecht bestellt ist, habe ich also beschlossen, zu lernen. Und damit ich auch am Ball bleibe, habe ich spontan entschlossen, eine virtuelle Lerngruppe (noch nicht online!)  zu gründen.

Angefangen habe ich mit den 99 Namen Allahs, die ich – richtig – immer noch nicht beherrsche. Bisweilen habe ich 30 zusammengekriegt, mit Ach und Krach. Und da mein großer Sohn gleich mitlernt, habe ich diesen täglichen Lernprozess aufgezogen wie das Spiel „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ So lerne ich nämlich Gedichte und auch den Qur’an, leicht abgewandelt, aber es hilft.

Zusätzlich nutze ich dann noch das Programm „Quizlet“.

Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen…

Hah! Da haben wir es. Der Mensch schafft in seinem Leben etwa 5000 Bücher. 5000 Bücher! Diese Zahl habe ich vielleicht sogar schon geschafft (darf man eigentlich Bücher, die man mehrfach gelesen hat, also Lieblingsbücher, mit reinzählen?). Also keine Bange, liebe Nichtleser: wir Vielleser werten eure Versäumnisse hundertfach auf 😉

Nun habe ich mal bei der Süddeutschen nachgelesen, welche Bücher unsere bekannten BuchMenschen noch nicht gelesen haben und höchstwahrscheinlich auch nicht lesen werden: „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Musil, „Krieg und Frieden“ von Tolstoj und Prousts epochales Werk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ wurden aufgezählt – habe ich alle nicht gelesen. Und werde ich wahrscheinlich auch nicht. Und dass ich mit Clemens J. Setz bislang nix anfangen konnte, mag vielleicht daran liegen, dass er den „Herr der Ringe“ nur vom Weiten anschaut. (Was bin ich entsetzt!)

Schwamm drüber. Selektion ist die Kunst der Stunde. Bei über 70.000 (in Worten: siebzigtausend!) Neuerscheinungen pro Jahr (!!!) muss man das auch als Buchhändler. Von einem sehr belletristisch veranlagten Kollegen, weiß ich, dass er aus Zeitgründen viele Titel nur anliest und es ganz wenige Bücher schaffen, sein Interesse so weit zu wecken, dass er sie zu Ende lesen möchte. Und viele Autoren/Schriftsteller sind leider nicht mehr in der Lage, ihre Gedanken treffend zu Papier zu bringen und sich kurz zu fassen. Ein Roman mit Stichpunkten wäre ja mal toll (Leute: Stichpunkte. Keine ausformulierten Sätze mit nem kleinen Anfangsbuchstaben, um den Anschein eines Stichpunktes zu erwecken.)

Meine Liste der nichtgelesenen Weltliteratur wird sehr lang sein. Glaube ich. Auch für einen Vielleser.

Lesen... in vollen Zügen

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