Archiv der Kategorie: Bücher

Das große Heulen

Oh ja. Das große Heulen geht wieder los. Amazon Selfpublishing- Bücher können jetzt auch im deutschen Buchhandel via KNV (Koch, Neff&Volckmar, einer der Grossisten) einfach so besorgt werden. Die Verlage werden sterben! Die Vielfalt ist nicht mehr gegeben! Amazon geht in die Offensive!

Leute, ich könnte kotzen. Ausgerechnet die großen Publikumsverlage, die seit Jahren nichts Innovatives mehr auf den Markt bringen, deren Lektoren und Grafiker schlicht nix Vernünftiges auf die Reihe bekommen, die bekommen das große Jammern.

Bleiben wir doch mal in der Realität:

  • Seit Jahren bestellen Buchhandlungen – große und kleine – zähneknirschend und stillschweigend zum Selbstkostenpreis diese Selfpublishing-Bücher für ihre Kunden. (Selbstkostenpreis = Einkaufspreis = Verkaufspreis)
  • Jeder Trend wird quasi abgekupfert – aber erst, nachdem ein/e AutorIn bei Amazon top Wertungen und massive Abverkäufe hatte. Dann wird auf diesen Zug aufgesprungen. Vorher wurde der Schreiber – sorry für den Ausdruck jetzt – mit dem Hintern angeschaut.
  • Ich kann schon an einer Hand Autoren benennen, die erst als Selfpublisher erfolgreich waren und dann erst später einen Verlagsvertrag ergattern konnten. Werbung allerdings wird kaum gemacht, man ruht sich förmlich auf dem Namen des Autoren aus.
  • Dem Kunden ist es schnurz, wer denn nun sein Buch abgedruckt hat, ob Verlag, BoD oder eben Amazon. Hauptsache, er hält sein Buch dann in seinen Händen.

 

Aber: Amazon hat jetzt durch diese Aktion die Nase vorn. Denn zum einen umschifft man damit die Einstellung vieler Kunden („Ich bestelle nichts bei Amazon.“) und zum anderen vergrößert man seinen Kundenkreis enorm.

Verlage könnten jetzt mal dazulernen. Ansonsten beginnt das Verlagssterben.

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Warum Verlage scheitern

Ich bin oft im Netz unterwegs, um Neuerscheinungen, Trends oder Neuigkeiten in Sachen Buch aufzuschnappen. Und oftmals reibe ich mir verdutzt die Augen, weil wieder mal ein kleiner Verlag aufgegeben hat oder gar in einem großen aufging.

Im muslimischen Buchmarkt geht das oft viel schneller vonstatten, denn es gibt tatsächlich nur 2 bis 3 große Player am Markt und viele Verlage machen so wenig Werbung, dass es fast ein Wunder ist, wenn das Buch auch mal verkauft wird.

Was also machen Islamische Bibliothek und Darulkitab sowie Rauda/Granada  richtig?

  • Es gibt jedes Jahr mindestens 2 neue Titel im Sortiment.
  • Es gibt genügend Titel im Sortiment. Ein Verlag kann sich nicht auf zwei Büchern ausruhen. Das wird in der allerersten Zeit gutgehen, danach scheitert man allerdings grandios.
  • Sie machen genug Werbung. Ähnlich wie Amazon muss man seinen potentiellen Lesern mit Newslettern u.ä. auf die Pelle rücken.
  • Die Bücher sind qualitativ hochwertig. Wenn das Druckbild mies ist, wird es für den Leser eher zur Qual.
  • Man nimmt die Leser ernst. Das merken auch große Publikumsverlage, die sich sehr viel früher nicht um die Kunden scherten. Ganz großes Beispiel: Cecilia Ahern gab es immer auf deutsch mit blauem Hintergrund und weißer Schrift. Irgendwann dachte sich ein schlauer Mensch: wir können das ja mal ändern. Prompt verkaufte sich der Titel nicht mal halb so gut, denn rostbraunes Cover mit weißer Schrift – das war nicht Cecelia Ahern.
  • Frag die Buchhändler. Niemand kann Fragen zu Kundenwünschen und Trends besser als sie beantworten.
  • Vernetze dich mit Buchmenschen. Das können Blogger u.ä. sein, denn die machen Werbung und sind meistens keine hochtrabenden Rezensenten, die von irgendeiner Stelle dafür bezahlt werden. Blogger und andere gut vernetzte Menschen lesen gerne und wollen ihre Vorliebe/Hobbys nur an andere weitergeben.
  • Beantworte E-Mails und Briefe. Auch zeitnah. Nichts ist nervender für einen Leser (oder Blogger), wenn man nicht ernst genommen wird.
  • Schau nicht aufs Geld. Einen Verlag zu gründen würde ich jedem abraten, der nur Dollarzeichen in den Augen hat. Bis ein Verlag wirklich Profit abwirft und etabliert ist, dauert es Jahre. Verlagsgründer sind in der Regeln Idealisten und Individualisten. Wenn man ein tolles Buch geschrieben oder übersetzt hat, wird man nicht gleich einen neuen Verlag gründen, es sei denn, Punkt 1 und 2 treffen auf dich zu.
  • Halte dich an die Regeln, siehe Urheberrecht und geltendes deutsches Recht in Sachen Buch. Ich sage nur Buchpreisbindung.
  • Versuche, deinen Dunstkreis zu erweitern. Dein Buch kann besser und leichter bestellt werden, wenn es auch eine ISBN hat. In jeder Buchhandlung.
  • Respektiere deinen Kunden und damit deinen Leser. Du willst etwas verkaufen und brauchst Käufer, die im besten Fall dein Buch auch weiterempfehlen. Gehe an die Öffentlichkeit! Bislang kenne ich nur einen Verlag, der auch Lesungen veranstaltet hatte, und das war der Narrabila-Verlag. Es muss ja nicht gleich eine Lesung sein, aber Webinare o.ä. wären für Leser und potentielle Kunden eine tolle Erfahrung.

 

Lustig fand ich eine Geschichte, als es vor einiger Zeit zu einer sehr fruchtbaren Diskussion kam in Sachen eBooks von islamischen Verlagen. Richtig: die gibt es auf deutsch kaum.

Auf Facebook diskutierten wir also, warum eBooks doch eine gesunde Bereicherung für den muslimischen Leser wären. Altes Lied: ca. 50% lehnten von vornherein die Vorstellung ab, sich einen Reader zuzulegen, da das Erlebnis mit dem „richtigen Buch“ unübertroffen wäre. (PS: Ich war auch mal so und klar: mit einem „richtigen Buch“ ist das Lesen gleich viel schöner. Mittlerweile wäge ich allerdings ab, ob ich das Buch wirklich haptisch zuhause haben möchte oder ob es reicht, es auf einem Reader zu haben.)

Ein Verlagsinhaber meldete sich und merkte an, dass ein eBook von seinen Kunden noch nicht angefragt worden wäre. Ich schaute mir also seine Seite an und musste unwillkürlich grinsen: dieser Verlag hatte genau EINEN Titel im Programm. EINEN! Und dazu noch sehr speziellen. Nämlich in Sachen Ramadan. Das wäre ungefähr so, als würde ein Geschenkbuchverlag wie Groh oder Coppenrath nur noch Bücher zur Hochzeit herausbringen. Und da dieser Verlag keine Werbung gemacht hatte (- kleine Anmerkung: das muss echt ein Toptitel sein, wenn es zur Mundpropaganda kommen soll – ) wusste ich nicht mal, dass es a) diesen Verlag gab und b) dass er ein Buch herausgebracht hatte. Klar, dass dann kein Käufer nach einem eBook fragt.

Der muslimische Buchmarkt ist trotz der zunehmenden Fülle an Titeln immer noch sehr überschaubar. Und die Leserschaft auch. Tatsächlich liegen die Auflagen der Titel bei 500 bis 2000 Exemplaren. Mehr nicht. Und damit kann kein Verlag wirklich Profit machen.

 

Über ein Like oder Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Die Achtsamkeit beim Rezitieren oder wie ich den Qur’an rezitieren lerne

Buch: Wie lernt man den edlen Qur’an auswendig?

Interessanterweise bekam ich den Anschub zu mehr Achtsamkeit beim Gebet durch eine Freitagspredigt – deutschsprachig – die mich innehalten ließ. Denn wie oft ertappte ich mich nach dem Gebet dabei, wie es durch meinen Kopf ratterte: „Hast du nicht eine Ayat vergessen? Oder falsch ausgesprochen?“

Wie oft ich schon ein Gebet fast automatisiert runtergeleiert hatte, mag ich gar nicht zählen und ich mag auch nicht wissen, wie oft mir Fehler unterliefen.

Ich erinnere mich noch an ein Wochenende im Haus des Islam in Lützelbach, als Sh. Neil bin Radhan (zur damaligen Zeit Dozent beim DiDI e.V.) uns in einer ungeplanten Pause zum Tadschwidunterricht bei der Sura Al-Fatiha aufforderte.

Für alle Nichtkundigen: Die Sura Al-Fatiha, die erste Sura, ist auch die wichtigste Sura, denn diese rezitiert der Muslim allein nur in den Pflichtgebeten 17-mal am Tag. So möchte man meinen, dass genau diese Sura jedem Gläubigen ganz leicht und vor allem korrekt von der Zunge geht. Weit gefehlt! Denn gerade bei dieser Sura werden gerne Silben verschluckt, Buchstaben förmlich unterschlagen oder nicht korrekt bzw. in der korrekten Länge ausgesprochen. Und das merkten wir Teilnehmer auch recht bald…

Alifba – Qur’anlesen für Anfänger inkl. mp3-CD

Vor einigen Jahren hatte ich das große Glück – alhamdulillah – eine Koranlehrerin zu finden, die mich jeden Abend im Tadschwid unterwies nach dem Maghrib-Gebet. Am Anfang war ich hoch motiviert, denn die Suren (muss ich betonen, dass ich nicht allzuviel auswendig konnte und vor allem nicht mit der korrekten Aussprache) waren kurz. Ideal, um sie am Abend noch zu lernen. Nur – so einfach machte mir meine Lehrerin die Angelegenheit nicht. Denn: zunächst sollte ich den Text lesen. Danach verbesserte sie mich und zwar solange, bis ich jede Ayat korrekt rezitierte. Hausaufgabe war, diese Sura dann dreimal abzuschreiben und natürlich auswendig zu lernen. Bis zum nächsten Tag. Da ich noch so nebenbei arbeiten ging, fing es irgendwann an zu schlauchen. Das Ende vom Lied: mit meiner Disziplin und meinem Durchhaltevermögen war es nicht so weit her (und ist es immer noch nicht) und ich hörte irgendwann auf.

Dennoch habe ich ein paar Regeln im Kopf behalten und so hilft mir das wenige, beim Rezitieren nicht allzuviele Fehler zu machen. Doch gegen richtigen, echten Tadschwid-Unterricht inklusive LehrerIn ist das tatsächlich nix.

Als ich via Fernstudium begann, die Sura Yasin zu lernen, musste ich auf mein Lieblingsprogramm zurückgreifen: Juz30, denn es war auf Biegen und Brechen keine Hafiza (allg. Koranlehrerin) aufzutreiben, die in meiner Nähe wohnte. Dieses Programm hat den unschätzbaren Wert, dass es offline läuft im Gegensatz zu so manch anderem Quranlern-Programm, das es auf dem Markt gibt. (Ich habe auch kein Smartphone.)

Die Abschreibmethode (muss ich betonen, dass ich von der alten Schule bin?) läuft so: zunächst die Sura lesen, bis sie korrekt mündlich sitzt und dann dreimal abschreiben, dann nochmals lernen und zack! sollte sie sitzen. Das ist der Idealfall. Doch ich ertappte mich oft dabei, dass mir der Anfang einer neuen Aya entfallen war, obwohl es doch beim Lernen so unkompliziert war.

Hilfreich ist auf jeden Fall die Lernmethode, die man auch beim Gedichtlernen angewandt hatte. So etwas vergisst man nicht. Und kann sie wunderbar und schnell aus den Tiefen seines Langzeitgedächtnisses wieder vorkramen.

Doch nicht jeder kommt mit jeder Lernmethode zurecht. Deswegen war ich entzückt, als ich mir vor einigen Jahren die erste Auflage des Titels „Wie lernt man den edlen Qur’an auswendig?“ vornahm, in der unzählige Methoden des Auswendiglernens des Qur’an beschrieben sind. Gerade für Nichtmuttersprachler. Doch bei allen Methoden war der Grundtenor gleich: such dir einen Lehrer.

Tadschwid-Wissenschaft, inkl. CD

Wer sich schon mal mit der Tadschwid-Wissenschaft auseinandergesetzt hat, weiß, dass es ungeheuer viel zu lernen und zu beachten gilt. Für mich persönlich ist es zu schwer und (Sorry) trocken, um es allein und in Eigenregie zu erlernen. Wenn ich mir zudem auf den islamischen Kanälen die Sendungen anschaute, in denen die Lehrer förmlich die Leseleistung jedes zweiten Anrufers freundlich aber bestimmt auseinandernahmen, beschlich mich das Gefühl, dass ich mit meiner mangelhaften Leseleistung erstmal noch lange zu üben hätte.

Tja und dann sind wir wieder bei der Geschichte mit der Selbstdisziplin usw. Dass ich mehr machen muss, ist mir – um auf den Anfang dieses Posts zurückzukommen – beim Gebet aufgefallen, als ich mal achtsam jede Aya für sich sprach, so wie unser Prophet Muhammad (saws) sagte: “

„Wer auch immer einen Buchstaben aus dem Quran liest, wird eine Hasanah (Belohnung) dafür bekommen und die Hasanah wird verzehnfacht. Ich sage nicht, dass Alif Lam Mim ein Buchstabe ist, sondern Alif ist ein Buchstabe, Lam ist ein Buchstabe und Mim ist ein Buchstabe.“ [Berichtet bei At Tirmidhi und Ad Darimi]“.

Im Nachhinein fiel mir dann auf, wieviele Male ich einen Buchstaben verschluckte oder sogar vergass, ich bei einer Sura sogar ein Wort dazumogelte, das gar nicht dazugehörte und dabei war es eine der kurzen Suren!

Summa summarum: es wird Zeit, dass ich wieder etwas mache. Wer Lust und Muße und natürlich auch die Absicht hat, mir beizustehen beim Lernen und für sich selbst auch etwas Gutes tun möchte, der sei doch hiermit eingeladen zur „Selbstlerngruppe“.

Kommentare sind wie immer herzlich willkommen.

Buchtipps:

„Wie lernt man den edlen Quran auswendig?“, Yahya al-Ghauthani, übers. v. Neil bin Radhan, 3. Aufl., Darulkitab Verlagshaus, 15,99€

„Alifba – Quranlernen für Anfänger“, Neil bin Radhan, 3. Aufl., Darulkitab Verlagshaus, 14,90€

„Tadschwid-Wissenschaft“, Neil bin Radhan, 3. Aufl., Darulkitab Verlagshaus, 22,50€

„Al-Mulk: Einführung in das Koranarabisch anhand der Sura „Die Herrschaft““, Robert Breitinger, VIBE, 11€

„Iqra! – Ein Koran-Lese-Lern-Konzept“, Robert Breitinger, VIBE, 9€

PS: Für alle, die sich an dieser Stelle fragen, ob es denn sinnvoll ist, sich einen Qur’an mit zusätzlicher Umschrift in lateinischen Buchstaben zuzulegen: für mich persönlich zu irreführend und ablenkend, für den Anfänger mit Sicherheit eine inetressante Option.

 

Kurzes Update zum Verlag #Islamische Schriften

islamische schriftenNachdem ich mich ja im Zuge der Rezension von al-Badrs „Die Schlüssel des Guten“ unglaublich gefreut hatte, dass man endlich mal islamische (deutschsprachige!) Bücher auch als eBook bekommt, muss ich wieder zurückrudern und mich wahrscheinlich ärgern.

Wie einige von euch mittlerweile mitbekommen haben, hatte der Verlag Islamische Schriften vor einiger Zeit seinen Vertrieb eingestellt. Ob er in der Form als Verlag noch existiert, weiß ich leider nicht, kann aber gern mal nachhaken.

Dummerweise gibt es – aus u.a. diesem Grund – (Amazon hatte zwischenzeitlich nochmals seine technische und rechtliche Überlegenheit im Selfpublishing-Bereich demonstriert) keinerlei eBooks mehr aus diesem Verlag.

Es waren ja schon generell nicht soviele Titel, aber ich war dankbar, dass es endlich jemandem einfiel, mal auf diesen Zug aufzuspringen.

Dass man Mammutwerke (in gedruckter Form A4-Format und mehr als 450 Seiten) nicht als eBook herausbringen möchte, ist in Ordnung. Aber bei kleineren Formaten?

Technisch gesehen hat sich im Selfpublishing-Bereich unglaublich viel getan, von daher ist es für mich nicht einleuchtend, warum es nicht endlich auch dieses Format im islamischen deutschsprachigen Verlagsbereich geben kann.

 

 

Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi

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Copyright: Arena-Verlag

Jakob ist ein Spinner. Zumindest denken seine Klassenkameraden so. Er ist zwar kein guter Sportler, aber er kennt alle Zeiten von Läufern auswendig, ob von Weltmeistern oder Olympiasiegern oder Stadtläufern.

Eines Tages kommt eine neue Schülerin in die Klasse. Fatima Brahimi stammt aus Algerien und trägt ein Kopftuch und ein langes Kleid. Als Jan, der Klassenrowdy, versehentlich einen Ball von ihr an den Kopf bekommt, sie nach der Schule verfolgt, um sich an ihr zu rächen, und Jakob sie beim (Davon-) Laufen sieht, kennt er nur ein Ziel: er will Fatima trainieren und sie wird beim Stadtlauf gewinnen! Mindestens. Doch zunächst muss er Fatima davon überzeugen, auch mitzumachen….

Dieses Buch hat unglaublich Spass gemacht zu lesen. Jürgen Banscherus gelingt es, in einer wirklich kindgerechten Sprache zu schreiben und schafft es, dass sowohl Mädchen als auch Jungen daran Spass haben werden.

Ein wunderbares Buch, das die Themen Rassismus, Mobbing und Freundschaft wunderbar vereint.

Erhältlich ist das Buch in jeder Buchhandlung zum Preis von 8,00 €.

ISBN-13: 978-3-401-50977-8

‚Id-Verlosung

Vor einiger Zeit hatte ich Euch von dem Superangebot des Darulkitab Verlagshauses („1. Büchersammlung für Studenten“) berichtet. Und just dieses verlose ich jetzt. Für die Kinder gibt es ebenfalls ein Paket aus zwei  Büchern „Erzählungen aus dem Leben der vier rechtgeleiteten  Kalifen“+“Erzählungen aus dem Leben der Gefährten des Propheten Muhammad“. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:

  • Geht auf unsere Facebook-Seite.
  • Drückt auf den „Gefällt mir“-Button, insofern ihr das noch nicht getan habt. Ihr könnt das Ganze auch gerne teilen.
  • Schreibt unbedingt in die Kommentare, welches der zwei Pakete ihr gewinnen möchtet.

 

Dieses Gewinnspiel läuft bis einschließlich 30. Juni 2017. Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Tolino vs. Kindle…

Nachdem ich beide Systeme jetzt schon ein paar Jahre lange testen durfte, scheinen meine Präferenzen derzeit definitiv beim Kindle zu liegen.

Das hat mehrere Gründe:

  1. Im Bereich SciFi/Fantasy/Horror hat Amazon mehr zu bieten. Zudem bekomme ich schneller irgendwelche Aktionen mit. Da der deutsche (E-Book-)Markt mittlerweile genauso an die Buchpreisbindung gekoppelt ist, muss man schon sämtliche Newsletter abonnieren, um von Preisaktionen der Verlage zu profitieren.
  2. Der technische Aspekt: Tolino wurde bis Anfang dieses Jahres von der Telekom technisch betreut. Mein Fazit: genauso mittelmäßig begabt wie auch ihre Telefonanschlüsse ist die Aufarbeitung von Bugs und anderen Problemen. Die Adobe Digital Editions sind das nächste Manko. Meist kann ich nur darauf hoffen, dass sich besagtes Programm ohne große Mätzchen öffnet, das Überspielen der eBooks ist zudem ein zeitraubendes Ärgernis. Tolino ist mittlerweile von einem japanischen Konglomerat gekauft worden und da habe ich doch deutlich mehr Hoffnungen, dass Tolino endlich mal so einfach wie Kindle zu bedienen ist.
  3. Beim Kauf eines Kindle erhält man automatisch eine Kindle-E-Mail-Adresse. Das erleichtert den Erwerb von E-Books ungemein. Denn ich kann – sofern möglich – meine mobi-Dateien direkt vom PC an meinen Kindle senden, WLAN ist in dem Falle natürlich ungemein von Vorteil. Tolino baut leider immer noch auf den Adobe-Mist.
  4. Die Titelflut ist bei Amazon ungleich größer, obwohl man leider auch teilweise benachteiligt ist. Denn entscheidet ein Autor bzw. Verlag, dass sein Buch nur in einigen Teilen der Welt erhältlich sein darf, kann man die beste Kreditkarte der Welt besitzen und es klappt schlicht mit dem Kauf nicht. Ist mir schon passiert – mit einem neuen Buch von F. Paul Wilson.
  5. Preisvergleiche sollten bei englischen Büchern, sofern bei beiden Portalen erhältlich, unbedingt erfolgen! Bei englischen Titeln gibt es durchaus großen Unterschiede – Vorteil: Kindle.

 

Derzeit überwiegen die Vorteile eindeutig beim Kindle. Insofern sich bei Tolino nicht bald was tut, selbst was den Erwerb von e-Books direkt über das Gerät betrifft, sehe ich nicht mehr ein, mich weiterhin an dieses Gerät zu binden. Sorry, Leute. Die Stadtbücherei mag vielleicht für viele Käufer ein weiterer Kaufanreiz sein, für mich jedoch nicht.

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