Archiv der Kategorie: Bücher

Kurzes Update zum Verlag #Islamische Schriften

islamische schriftenNachdem ich mich ja im Zuge der Rezension von al-Badrs „Die Schlüssel des Guten“ unglaublich gefreut hatte, dass man endlich mal islamische (deutschsprachige!) Bücher auch als eBook bekommt, muss ich wieder zurückrudern und mich wahrscheinlich ärgern.

Wie einige von euch mittlerweile mitbekommen haben, hatte der Verlag Islamische Schriften vor einiger Zeit seinen Vertrieb eingestellt. Ob er in der Form als Verlag noch existiert, weiß ich leider nicht, kann aber gern mal nachhaken.

Dummerweise gibt es – aus u.a. diesem Grund – (Amazon hatte zwischenzeitlich nochmals seine technische und rechtliche Überlegenheit im Selfpublishing-Bereich demonstriert) keinerlei eBooks mehr aus diesem Verlag.

Es waren ja schon generell nicht soviele Titel, aber ich war dankbar, dass es endlich jemandem einfiel, mal auf diesen Zug aufzuspringen.

Dass man Mammutwerke (in gedruckter Form A4-Format und mehr als 450 Seiten) nicht als eBook herausbringen möchte, ist in Ordnung. Aber bei kleineren Formaten?

Technisch gesehen hat sich im Selfpublishing-Bereich unglaublich viel getan, von daher ist es für mich nicht einleuchtend, warum es nicht endlich auch dieses Format im islamischen deutschsprachigen Verlagsbereich geben kann.

 

 

Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi

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Copyright: Arena-Verlag

Jakob ist ein Spinner. Zumindest denken seine Klassenkameraden so. Er ist zwar kein guter Sportler, aber er kennt alle Zeiten von Läufern auswendig, ob von Weltmeistern oder Olympiasiegern oder Stadtläufern.

Eines Tages kommt eine neue Schülerin in die Klasse. Fatima Brahimi stammt aus Algerien und trägt ein Kopftuch und ein langes Kleid. Als Jan, der Klassenrowdy, versehentlich einen Ball von ihr an den Kopf bekommt, sie nach der Schule verfolgt, um sich an ihr zu rächen, und Jakob sie beim (Davon-) Laufen sieht, kennt er nur ein Ziel: er will Fatima trainieren und sie wird beim Stadtlauf gewinnen! Mindestens. Doch zunächst muss er Fatima davon überzeugen, auch mitzumachen….

Dieses Buch hat unglaublich Spass gemacht zu lesen. Jürgen Banscherus gelingt es, in einer wirklich kindgerechten Sprache zu schreiben und schafft es, dass sowohl Mädchen als auch Jungen daran Spass haben werden.

Ein wunderbares Buch, das die Themen Rassismus, Mobbing und Freundschaft wunderbar vereint.

Erhältlich ist das Buch in jeder Buchhandlung zum Preis von 8,00 €.

ISBN-13: 978-3-401-50977-8

‚Id-Verlosung

Vor einiger Zeit hatte ich Euch von dem Superangebot des Darulkitab Verlagshauses („1. Büchersammlung für Studenten“) berichtet. Und just dieses verlose ich jetzt. Für die Kinder gibt es ebenfalls ein Paket aus zwei  Büchern „Erzählungen aus dem Leben der vier rechtgeleiteten  Kalifen“+“Erzählungen aus dem Leben der Gefährten des Propheten Muhammad“. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:

  • Geht auf unsere Facebook-Seite.
  • Drückt auf den „Gefällt mir“-Button, insofern ihr das noch nicht getan habt. Ihr könnt das Ganze auch gerne teilen.
  • Schreibt unbedingt in die Kommentare, welches der zwei Pakete ihr gewinnen möchtet.

 

Dieses Gewinnspiel läuft bis einschließlich 30. Juni 2017. Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Tolino vs. Kindle…

Nachdem ich beide Systeme jetzt schon ein paar Jahre lange testen durfte, scheinen meine Präferenzen derzeit definitiv beim Kindle zu liegen.

Das hat mehrere Gründe:

  1. Im Bereich SciFi/Fantasy/Horror hat Amazon mehr zu bieten. Zudem bekomme ich schneller irgendwelche Aktionen mit. Da der deutsche (E-Book-)Markt mittlerweile genauso an die Buchpreisbindung gekoppelt ist, muss man schon sämtliche Newsletter abonnieren, um von Preisaktionen der Verlage zu profitieren.
  2. Der technische Aspekt: Tolino wurde bis Anfang dieses Jahres von der Telekom technisch betreut. Mein Fazit: genauso mittelmäßig begabt wie auch ihre Telefonanschlüsse ist die Aufarbeitung von Bugs und anderen Problemen. Die Adobe Digital Editions sind das nächste Manko. Meist kann ich nur darauf hoffen, dass sich besagtes Programm ohne große Mätzchen öffnet, das Überspielen der eBooks ist zudem ein zeitraubendes Ärgernis. Tolino ist mittlerweile von einem japanischen Konglomerat gekauft worden und da habe ich doch deutlich mehr Hoffnungen, dass Tolino endlich mal so einfach wie Kindle zu bedienen ist.
  3. Beim Kauf eines Kindle erhält man automatisch eine Kindle-E-Mail-Adresse. Das erleichtert den Erwerb von E-Books ungemein. Denn ich kann – sofern möglich – meine mobi-Dateien direkt vom PC an meinen Kindle senden, WLAN ist in dem Falle natürlich ungemein von Vorteil. Tolino baut leider immer noch auf den Adobe-Mist.
  4. Die Titelflut ist bei Amazon ungleich größer, obwohl man leider auch teilweise benachteiligt ist. Denn entscheidet ein Autor bzw. Verlag, dass sein Buch nur in einigen Teilen der Welt erhältlich sein darf, kann man die beste Kreditkarte der Welt besitzen und es klappt schlicht mit dem Kauf nicht. Ist mir schon passiert – mit einem neuen Buch von F. Paul Wilson.
  5. Preisvergleiche sollten bei englischen Büchern, sofern bei beiden Portalen erhältlich, unbedingt erfolgen! Bei englischen Titeln gibt es durchaus großen Unterschiede – Vorteil: Kindle.

 

Derzeit überwiegen die Vorteile eindeutig beim Kindle. Insofern sich bei Tolino nicht bald was tut, selbst was den Erwerb von e-Books direkt über das Gerät betrifft, sehe ich nicht mehr ein, mich weiterhin an dieses Gerät zu binden. Sorry, Leute. Die Stadtbücherei mag vielleicht für viele Käufer ein weiterer Kaufanreiz sein, für mich jedoch nicht.

Kurzes Update #Verlagsliste

Nachdem ich ja vor ca. einer Woche damit angefangen habe, Verlagsadressen zusammenzutragen und diese auch über den Reiter „Verlagsadressen“ zu posten, hatte ich zudem über Facebook angefragt, ob es Wünsche, Vorschläge oder Ratschläge von seiten der Leser gibt, welche Infos für sie wichtig wären.

Was kam, war: NIX! Sofern es sich nämlich um Bücher dreht, erwarte ich von der Community eher weniger. Klar, es geht nicht um Mode und nicht ums Essen. Sonst hätte ich höchstwahrscheinlich sehr viel mehr Follower und sehr viel mehr Kommentare. Aber es geht bei mir ums Lesen.

Da laut Qur’anwissenschaft (Ulum al-Quran) das erste Wort im Islam „Iqra’a!“ – also „Lies!“ war, wundert es mich ehrlich gesagt, dass Mode und Essen in sehr vielen Gruppen maßgeblich sind. Essen ist lebensnotwendig, weiß ich selbst, aber ich esse, um zu leben und nicht andersrum. Zudem bin ich kein Fashion-Victim und ich hasse es, shoppen zu gehen. An Feiertagen dekoriere ich nicht und bei mir zuhause sieht es auch nicht wie in einem Möbelkaufhaus aus.

Ich habe auch nicht die Zeit und nicht die MUßE, drei Stunden täglich zu putzen, wienern, bohnern oder was sonst noch übereifrige Hausfrauen so schaffen. Mash’allah gibt es solche Frauen, ich gehöre aber nicht dazu.

Selten bitte ich jemanden um Hilfe, selten. Aber in diesem Fall: Hilfe gesucht, Tipps erwünscht.

Der Muslimische Lesekreis auf Goodreads

Der Muslimische Lesekreis ist zwar schon seit geraumer Zeit auf Goodreads unterwegs,aber erst heute habe ich es gewagt, sowohl eine Diskussion zu starten als auch eine Challenge zu starten.

Wer Goodreads noch nicht kennt:

Goodreads wurde 2006 gegründet als Plattform für Bücher und ihre Leser. Es gibt die  Möglichkeiten, seine Lesefortschritte festzuhalten, an speziellen Gruppen teilzunehmen – schlicht: es ist ein soziales Netzwerk für Leser und Autoren. Seit 2013 gehört Goodreads ebenfalls zur Amazon-Gruppe.

Goodreads ist sehr groß, aber ist leicht zu bedienen (im Gegensatz zu Lovelybooks, mit dem ich arge Probleme habe und dort schlicht nicht durchsteige).

Wer also gerne liest und sich mit anderen Leseratten austauschen möchte, der sollte sich eines solchen Netzwerkes bedienen.

Ich würde mich zudem freuen, wenn sich der eine oder andere von euch auch in meine Gruppe verirrt ;-). Der Link folgt hier.

Welche Erfahrungen habt ihr denn bereits in Sachen Goodreads oder Lovelybooks gesammelt?

Frühstück mit der Drohne – Tagebuch aus Gaza

An dem Buch hatte ich zu knabbern.

Atef Abu Said ist verheiratet, hat Kinder und ist ein palästinensischer Journalist, der in Gaza lebt.

Als die israelischen Angriffe am 7. Juli 2014 beginnen, beginnt er Tagebuch zu schreiben. Wir erinnern uns: an diesem Tag stand die deutsche Mannschaft einen Tag entfernt vor dem Halbfinale gegen Brasilien.

Die Palästinenser rechnen Zeit anders: sie rechnen in Kriegen oder Friedenszeiten, je nachdem. Trostlosigkeit machte sich bei mir breit, mit jedem Tag wurde die Hoffnung ungewisser, ob es denn endlich einen Schlusstrich geben würde. Und wie so häufig in modernen Kriegen steht man dem Feind nicht mehr persönlich gegenüber, sondern hört allenfalls ein Sirren, bevor die Explosion dich von den Füßen reißt. Am Anfang zählt Atef Abu Said noch die Namen derer auf, die ihr Leben verloren, doch auch das wird sporadischer, weniger, bis zuletzt auch die Toten nicht mehr eine Stimme haben, die über sie spricht.

Der Autor erzählt von den Momenten trügerischer Ruhe, die im Grunde genommen auch schlimmer sind als die Lautstärke der Explosionen, denn er weiß nicht, wie lange sie halten wird. Kann er seinen Kindern vermitteln, warum es eben heute nicht gut ist, mal für kurze Zeit an die frische Luft zu gehen? Wo können er und seine Lieben erstmal sicher übernachten, wenn selbst die Schulen der UN als nächstes auf der „Schwarzen Liste“ stehen? Über allem schwebt die Unsicherheit, auch darüber, ob die Informationen korrekt sind: gibt es Friedensverhandlungen oder stimmt das Gerücht mit der dreitägigen Feuerpause?

Von Tag zu Tag werden die Sätze kürzer, knapper und symbolisieren damit eine Hoffnungslosigkeit, die sprachlos macht und den Leser bestürzt zurück lässt.

Dennoch ist das Buch durchaus als Dokument eines Zeitzeugen zu sehen und zu verstehen.

Empfehlenswert, auch wenn ich nur in kleinen Etappen lesen musste.

„Frühstück mit der Drohne – Tagebuch aus Gaza“

Atef Abu Said

Unionsverlag, 2015

Gebunden, 256 Seiten

Printausgabe: 19,95€

eBook: 14,99€

Zu bestellen in jeder Buchhandlung!

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