Eine Diskussion rund um „Islam und Kunst“

Diese Diskussion möchte ich euch nicht vorenthalten, weil sie eben sehr interessant ist, aber auch sehr kontrovers.

 

Jetzt mal kurz von meiner Seite aus: Schriftsteller wird man nicht, wenn man noch nie in seinem Leben ein Buch gelesen hat. Das heisst: Figuren, die man erschafft, spiegeln immer Erfahrungen aus unserem Leben wider, ob es eine willkürliche Begegnung mit einer fremden Person oder aber die Jugendliebe aus vergangenen Zeiten ist.

Selbst in der Fantasy ist es nicht anders; viele Motive kehren aus der bereits gelesenen oder gehörten Literatur wieder. Wenn es mal einen kreativen Vergleich braucht: es ist ähnlich wie der Lego-Karton, viele Steine und selbst hier baut man nach dem, was man bereits gesehen oder schon gebaut hat.

 

Deshalb widerspreche ich: selbst Romanfiguren sind nichts wirklich Neues, wer Autoren bzw. Schriftsteller näher kennt, weiss, wie man was in den Kontext setzen kann zur Person selbst. Und genau deshalb ist die Interpretation schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Klar: wenn der Autor einen schlechten Tag hat, wird er sich nicht an die Schreibmaschine setzen, aber sicher weiss jeder, dass ein 20-Jähriger anders schreibt als bspw. ein Achtzigjähriger, der vllt. auch schon selbst im Krieg war und von daher menschliche Abgründe sehr viel besser beschreiben kann als unser Twen, der ab und an mal in einem schicken Hotel im Ausland weilt.

 

 

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