Eine kurze Anmerkung zu Quizlet

Letztes Jahr habe ich mich schweren Herzens von vokker.net verabschieden müssen. Wem das jetzt nichts sagt: vokker.net war ein Karteikartenprogramm, das sich mit der Langzeitgedächtnis-Lernmethode (ach, was liebe ich die deutsche Sprache mit diesen ganzen zusammengesetzten Wörtern) beschäftigt hatte. Man stellte sich seine Liste von Vokabeln oder Begriffen zusammen und lernte sie. Dabei wurden die Begriffe wiederholt und je nachdem, inwieweit man die Lösung kannte, entweder in die nächste Ebene verschoben oder so lange wiederholt, bis man endlich die richtige Lösung kannte.

Vokker.net stieß natürlich auch an seine Grenzen, denn man konnte in der kostenfreien Variante nur eine bestimmte Anzahl von Lernlisten erstellen. Und Ende des vorletzten Jahres wurde man dann auch sanft drauf vorbereitet, dass vokker.net in Quizlet aufgehen wird.

Nach nunmehr über einem Jahr Benutzung habe ich mich vorsichtig damit anfreunden gelernt. Denn: so toll  ist Quizlet nicht. Im Gegensatz zu vokker.net, bei denen man eklatante Fehler auf Karteikarten auch ausbessern konnte, ist das bei Quizlet nur dann möglich, wenn der Erstellende das auch so eingestellt hat. Und da gibt es schon beim Lernen die Probleme, dass man Rechtschreibfehler auch so übernehmen muss (aargh!), um es als „richtige“ Antwort werten zu lassen. Oder man muss umständlich den Button „Ich habe mich verschrieben“ drücken. Das kann wirklich nerven.

Falls ihr Listen erstellen wollt, immer los, aber fragt doch mal einen Bekannten/Freund/Verwandten, ob er das Ganze auch mal gegenchecken kann, sonst kommt so eine witzige Lerngeschichte wie die hier heraus. (Sorry Salsabil, aber mittlerweile bin ich echt gut im Raten, welches Substantiv wie oft im Qur’an vorkommt 😉 )

Rücken Muslime jetzt wieder in den literarischen Fokus?

Nachdem ich den Blogpost von Hena Khan auf Goodreads entdeckte, fiel mir auf, wie wenig belletristische muslimische Literatur es auf Deutsch gibt. Klar: vereinzelt lassen sich Titel ausmachen, aber Verlage gehen jetzt nicht wirklich damit hausieren und als A-Titel lassen sich leider nur Titel von gewissen populistischen Autoren – die mehr oder weniger schlecht recherchiert sind und im Grunde nur eine Meinung bestätigen – verkaufen. Verlage wie Narrabila oder die Edition Bukhara sind sehr rar gesät und fast wie Exoten anzusehen – egal, in welcher Sprache sie veröffentlichen.

Irgendwie finde ich es traurig, dass wir Muslime von vornherein alles misstrauisch beäugen, was nur im Mindesten nach schöpferischer Kunst ausschaut – und mittlerweile haben wir auch Nichtmuslime mit dieser Art von – sagen wir – Phobie angesteckt.

Und agieren? Bloß nicht. Und doch: mit Kunst, welcher Art auch immer, schaffen wir es, uns mit den aktuellen Geschehnissen auseinanderzusetzen, uns zu definieren und uns ein Selbstverständnis aufzubauen. Warum sollen wir uns über Außen definieren, über die Kunst von Nichtmuslimen, die Literatur von ihnen? Wir müssen endlich aus dem Schatten treten und uns behaupten, nicht nur vor den Nichtmuslimen, sondern auch vor uns und den Menschen in unserer Gemeinschaft.

Kurzes Update zum Verlag #Islamische Schriften

islamische schriftenNachdem ich mich ja im Zuge der Rezension von al-Badrs „Die Schlüssel des Guten“ unglaublich gefreut hatte, dass man endlich mal islamische (deutschsprachige!) Bücher auch als eBook bekommt, muss ich wieder zurückrudern und mich wahrscheinlich ärgern.

Wie einige von euch mittlerweile mitbekommen haben, hatte der Verlag Islamische Schriften vor einiger Zeit seinen Vertrieb eingestellt. Ob er in der Form als Verlag noch existiert, weiß ich leider nicht, kann aber gern mal nachhaken.

Dummerweise gibt es – aus u.a. diesem Grund – (Amazon hatte zwischenzeitlich nochmals seine technische und rechtliche Überlegenheit im Selfpublishing-Bereich demonstriert) keinerlei eBooks mehr aus diesem Verlag.

Es waren ja schon generell nicht soviele Titel, aber ich war dankbar, dass es endlich jemandem einfiel, mal auf diesen Zug aufzuspringen.

Dass man Mammutwerke (in gedruckter Form A4-Format und mehr als 450 Seiten) nicht als eBook herausbringen möchte, ist in Ordnung. Aber bei kleineren Formaten?

Technisch gesehen hat sich im Selfpublishing-Bereich unglaublich viel getan, von daher ist es für mich nicht einleuchtend, warum es nicht endlich auch dieses Format im islamischen deutschsprachigen Verlagsbereich geben kann.

 

 

Der unglaubliche Lauf der Fatima Brahimi

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Copyright: Arena-Verlag

Jakob ist ein Spinner. Zumindest denken seine Klassenkameraden so. Er ist zwar kein guter Sportler, aber er kennt alle Zeiten von Läufern auswendig, ob von Weltmeistern oder Olympiasiegern oder Stadtläufern.

Eines Tages kommt eine neue Schülerin in die Klasse. Fatima Brahimi stammt aus Algerien und trägt ein Kopftuch und ein langes Kleid. Als Jan, der Klassenrowdy, versehentlich einen Ball von ihr an den Kopf bekommt, sie nach der Schule verfolgt, um sich an ihr zu rächen, und Jakob sie beim (Davon-) Laufen sieht, kennt er nur ein Ziel: er will Fatima trainieren und sie wird beim Stadtlauf gewinnen! Mindestens. Doch zunächst muss er Fatima davon überzeugen, auch mitzumachen….

Dieses Buch hat unglaublich Spass gemacht zu lesen. Jürgen Banscherus gelingt es, in einer wirklich kindgerechten Sprache zu schreiben und schafft es, dass sowohl Mädchen als auch Jungen daran Spass haben werden.

Ein wunderbares Buch, das die Themen Rassismus, Mobbing und Freundschaft wunderbar vereint.

Erhältlich ist das Buch in jeder Buchhandlung zum Preis von 8,00 €.

ISBN-13: 978-3-401-50977-8

Podcasts

Ich bin ein großer Fan von Podcasts und in letzter Zeit scheint sich der hr (Hess. Rundfunk) ziemlich zu steigern.

So fing vor einigen Wochen eine sehr interessante Reihe an, die sich mit Cybercrime beschäftigt und in der mehrere Akteure – Hacker, Ermittler und White Hat Hacker – zu Wort kommen. Hier könnt ihr sie anhören oder downloaden.

 

‚Id Mubarak

Allen Freunden und Lesern wünsche ich ein gesegnetes Fest.

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‚Id-Verlosung

Vor einiger Zeit hatte ich Euch von dem Superangebot des Darulkitab Verlagshauses („1. Büchersammlung für Studenten“) berichtet. Und just dieses verlose ich jetzt. Für die Kinder gibt es ebenfalls ein Paket aus zwei  Büchern „Erzählungen aus dem Leben der vier rechtgeleiteten  Kalifen“+“Erzählungen aus dem Leben der Gefährten des Propheten Muhammad“. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:

  • Geht auf unsere Facebook-Seite.
  • Drückt auf den „Gefällt mir“-Button, insofern ihr das noch nicht getan habt. Ihr könnt das Ganze auch gerne teilen.
  • Schreibt unbedingt in die Kommentare, welches der zwei Pakete ihr gewinnen möchtet.

 

Dieses Gewinnspiel läuft bis einschließlich 30. Juni 2017. Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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